Lernen lernen – Selbstorganisation

BY IN Schulerfolg NO COMMENTS YET

Girl with a book on her head as a symbol for overworking

Die Semesterferien waren wieder viel zu schnell um und das 2. Semester klopft an die Tür. Nun heißt es keine Zeit verschwenden, denn das zweite Halbjahr ist im Nu wieder vorbei. Oft werde ich gefragt: Wann und wie lernt man eigentlich am effektivsten und wie lange soll am besten gelernt werden? Diese Fragen möchte ich gleich aufgreifen und für einen BLOG-Beitrag nützen.

Arbeitsplatz: Lernutensilien sollten stets griffbereit am Schreibtisch liegen. Denn muss erst danach gesucht werden, wir Zeit und Energie verschwendet und die Lustlosigkeit nimmt zu. Lernen im Sitzen ist ratsamer als in einer bequemen Liegeposition, denn im Sitzen kann die Aufmerksamkeit länger gehalten werden. Dass immer wieder gelüftet wird um den Raum mit Sauerstoff anzureichern sollte klar sein.

Lernzeiten – Lernplanung: Makrozyklus: Prinzipiell sollte täglich ungefähr gleich lang gelernt werden. Ratsam ist den Lernstoff in den „MUSS“ und in den „SINNVOLL“ Stoff aufzuteilen. Es gilt immer: Grundwissen vor Detailwissen. Den Lernstoff in 5- maximal 6 Tage aufteilen und mindestens einen Tag dem Ausspannen widmen.

Was meinen Sie: Macht es Sinn mit dem Lernen zu beginnen, wenn der momentane Gemütszustand alles andere als positiv ist? Nein, natürlich nicht! Darum die Lieblingsmusik aufdrehen, tanzen oder was auch immer in eine gute Stimmung ist erlaubt!

Sogenannte „schwache“ Lernzeiten sind nach dem Mittagessen. Denn hier benötigt der Körper alle Energie für die Verdauung und hat keine Lust auf Lernen. Daher besser raus in die frische Luft und für Bewegung und Erholung sorgen.

Mikrozyklus: Regelmäßige und fixe Lernzeiten sind ebenso förderlich wie das Einhalten von Pausen. Denn in den Pausen prägt sich das Gehirn das Gelernte zusätzlich ein. Fünfminütige Pausen sind nach einer Lernzeit von rund 30 Minuten ideal. Nach spätestens zwei Stunden Pauken soll eine 15-20 minütige Pause für Erholung sorgen.

Was soll in der Pause gemacht werden? Leider habe auch ich für alle Schülerinnen und Schüler keine positivere Antwort als den meisten schon bekannt ist: Fernsehen, Computerspielen und Handy haben in der Erholungszeit nichts verloren. Weg vom Arbeitsplatz, eine Kleinigkeit essen und trinken, sich bewege oder sich eine Entspannung gönnen. Danach kann mit Elan wieder weitergelernt werden.

Viele SchülerInnen schaffen das Selbstmanagement zu erlernen nicht ohne Hilfe ihrer Eltern. Nach meiner langjährigen Erfahrung komme ich zu folgendem Faszit: Nimmt man sich von Anbeginn an Zeit und unterstützt den Schüler/ die Schülerin, Ordnung und Struktur in den Schulalltag zu bekommen, kann man auf lange Sicht hin nur profitieren! Es ist nie zu spät damit zu beginnen!

Gibt es Fragen, Anregungen oder Themen die Sie beschäftigen und von denen Sie eine andere Sichtweise möchten? Schreiben Sie mir oder hinterlassen Sie mir eine PN. Gerne greife ich IHR Thema in einem meiner nächsten BLOG-Beiträge auf.

Ein tolles zweites Semester wünsche ich allen SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen!

Ihre Elisabeth Müller

So, what do you think ?

  • *